20 Juni 2016

Mein neuer Wohnzimmertisch von Homefinity & der aktuelle Pflanzentrend




Heute ist mein großer Tag. Während ihr diesen Post lest, bin ich gerade auf dem Weg zum Prüfungsamt der Uni und gebe meine Abschlussarbeit ab. So lange habe ich daran gearbeitet und endlich bin ich sie los. Spaß hat das wirklich wenig gemacht. Umso besser, dass ich jetzt endlich wieder mehr Zeit für den Blog habe. Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie es hier zwischenzeitlich ausgesehen hat.  Am Wochenende habe ich aber, trotz Abgabestress meinen neuen Wohnzimmertisch fotografiert. Viele hatten ja schon bei Instagram gefragt woher ich ihn habe. Heute kommt der versprochene Blogbeitrag dazu. Meinen Tisch, bzw beide Tische (das ist nämlich ein Set) bekommt ihr bei Homefinity*. Den Shop kann ich euch nur ans Herz legen. Es gibt dort auch Deko, wie meine Teelichter, oder das Kissen. Hauptsächlich verkaufen Sie aber hochwertige Kunstpflanzen. Im nachhinein hätte ich mich wahrscheinlich besser damit eingedeckt, denn durch den Abgabestress meiner Masterarbeit habe ich so einiges vernachlässigt. Im Frühling hatte ich mich groß mit Pflanzen eingedeckt. Schließlich sind Pflanzen der große Trend in diesem Jahr. Urban Gardening und Jungle Feeling titeln die Magazine in jeder Ausgabe. Und da ich für einige Wohnmagazine arbeite, kam ich um den Trend auch nicht herum. "Kannst du einen Artikel zur Pflanzenpflege schreiben?" " Wir hätten gerne Dekotipps mit Pflanzen" Und obwohl ich ja quasi dadurch zum Pflanzenprofi geworden bin, sind meine Pflanzen alle nach und nach sozusagen verstorben... Durch das schlechte Wetter mit weniger oder zu starker Sonne, falscher Standort, keine Zeit usw.





Immerhin hatte ich Glück und Homefinity hatte das wohl schon geahnt und mich mit kleinen Rosen überrascht, worüber ich mich sehr gefreut habe. Das einzige was hier noch blüht und grünt im Moment :-D
Ich finde, gerade für dunkle Flure oder Bäder ohne Tageslicht sind Kunstpflanzen eigentlich perfekt. Ich selber tue mich nämlich richtig schwer mit dem richtigen Platz für meine Pflanzen (Schatten, Halbschatten..), und der Pflege. Vielleicht sollte ich mal umsteigen. Für unseren dunklen Flur wäre das bestimmt nicht schlecht.


Bezugsquellen

Kissen HIER*
Teelichter HIER*
Kunstrosen HIER*
Tische (Set) HIER*
(Ich habe eine andere Größe, die ist leider ausverkauft)


 *Eine Kooperation mit  Homefinity♥

13 Juni 2016

Makeover: Büro & neue Schreibtisch Accessoires


Unser Arbeitszimmer hat in den letzten Wochen ein großes Makeover bekommen. Vorher (HIER und HIER) haben Max und ich uns einen schmalen und langen Schreibtisch geteilt, der an der Wand stand. Ich mochte das immer total gerne, aber mit der Zeit wurde der Platz für uns einfach zu klein. Jedesmal, wenn ich arbeiten wollte, musste ich meinen Platz erst einmal freiräumen, weil Max den Platz gebraucht hatte, und ihm ging es mit mir genauso. So schön ich den Raum und den langen Schreibtisch fand, eine neue Lösung musste her. Im Moment arbeiten wir ja beide hauptsächlich von Zuhause aus und so wie es war ging das gar nicht richtig.

Also haben wir entschieden zwei Schreibtische zu kaufen, damit jeder seinen eigenen festen Arbeitsbereich hat. Mein Platz ist vor dem großen Fenster, und damit das nicht zu hell wird, habe ich ein Verdunklungsrollo aufgehängt. Gerade beim Bilder bearbeiten für den Blog darf es nicht zu hell im Raum sein. Neben meinem Schreibtisch steht der Schrank. Darin sind alle Ordner, Staubsauger, Bügelbrett usw. Gegenüber von dem Schrank, also an der anderen Wand, steht Max Schreibtisch. Der ist etwas größer als meiner und im Moment sehr unfotogen, weil zu vollgeräumt. ;-) Deshalb wird er hier auch nicht gezeigt. Mein Schreibtisch ist quasi der Stylo im Raum, schließlich sieht man ihn direkt , wenn man in den Raum kommt. Ein Deko-Monk braucht eben das gewohnte Umfeld zum wohlfühlen und arbeiten. Mein Neuzugang dafür  ist das tolle Mouespad* von Vitra. Ich finde es wertet den Schreibtisch ziemlich auf und das war auch mein Plan. Das Mousepad gibt es auch in weiß und braun bei Connox. Richtig Glück hatte ich mit meiner Schreibtischlampe. Sie ist von Hala und 50 Jahre alt. Die Lampen werden so gar nicht mehr hergestellt und sind schwer zu bekommen. Ein ähnliches Modell gibt es noch von Kaiser. Da ich aber unbedingt diese Lampe haben wollte, habe ich ewig danach gesucht und letzte Woche in Frankfurt bei für einen zehntel von dem was sie normalerweise wert ist, bekommen. 






Als Kombination zu dem Schwarz-Weiß-Look habe ich Blush genommen. Ich mag diesen soften Rosaton im Moment richtig gerne. Total unauffällig, nicht zu niedlich und einfach stylisch. Aber verspielt genug, um in den Raum zu passen. Die Tapete, an der unser Schreibtisch früher stand, ist nämlich geblieben. Ich habe eine kleine Holzkiste in Blush lackiert und ein paar Sachen, wie die kleine Vase, in der Farbe zusammengesucht. In der Holzkiste verschwindet jetzt der ganze unschöne Kleinkram und die Post. Die
schönen Schreibtischutensilien sind in dieser durchsichtigen Schachtel (die übrigens mal die Verpackung von Mozartkugeln war) Jetzt bin ich richtig zufrieden mit unserem Arbeitszimmer und bilde mir ein, dass ich seitdem auch viel besser arbeiten kann.  ;-)

Bezugsquellen:
Mauspad Vitra Connox*
Teppich H&M Home (alt)
Lampe Hala

Eine Kooperation mit Connox. Vielen Dank♥





06 Juni 2016

Pflanzentrend: Blätter in Glasrahmen oder Bilderrahmen



Das Thema für heute ist ganz im aktuellen Pflanzentrend. Ich habe nämlich ein paar Blätter in Bilderrahmen arrangiert und bin davon richtig begeistert. Besonders wenn das Licht durchscheint, sehen die Blätter in den Rahmen so schön aus und es gibt so viele Möglichkeiten sie immer wieder neu zu arrangieren. 
Für die Blätter in den Rahmen habe ich vorher verschiedene Varianten ausgetestet, um euch hier die besten Tipps dafür zu geben.
Was ihr dazu braucht sind zwei gleiche Bilderrahmen. Von beiden nehmt ihr die Glasscheibe und packt sie in einen der beiden Rahmen. Dazwischen werden die Blätter oder Blüten gelegt. Die Glasscheiben sollten vorher nochmal mit Glasreiniger sauber gemacht werden, denn gerade ohne die normale Rückwand des Rahmens sieht man jeden Fussel sehr genau.
Wichtig ist auch, das Blüten und Blätter trocken sind, sonst bildet sich Kondenswasser. Also holt sie euch nicht morgens oder nach Regenwetter aus dem Garten. Wenn ihr euren Rahmen verschließt (bei vielen funktioniert das mit diesen kleinen Metallblättern, die umgebogen werden) seid vorsichtig, damit die Scheiben nicht zerbrechen. Das Ganze hält ca eine Woche, ist aber auch innerhalb von 5 Minuten mit neuen Blättern aufgefrischt. Was ihr in den Rahmen macht, könnt ihr euch also ständig neu überlegen. Blüten oder ganze Blumen sehen auch toll aus. Man kann richtige kleine Stillleben formen oder kleine Blätter in Mustern arrangieren. 








Zum Schluss möchte ich noch mal loswerden wie unglaublich ich mich über die vielen Kommentare zu meinem letzten Post gefreut habe. Ich habe jeden einzelnen sehr aufmerksam gelesen und ich glaube das Thema hat wirklich viele angesprochen. Damit hatte ich gar nicht gerechnet. Der Post ist so häufig gelesen worden wie kein anderer und deshalb überlege ich auch, ob ich zu diesem Thema nochmal etwas schreiben werde. Mal sehen...;-)




30 Mai 2016

Schön Wohnen ist Luxus? Auf keinen Fall!

Ich schreibe ja immer wahnsinnig gerne Tipps zu Wohnveränderungen, wie hier und hier und zeige unsere Räume, wenn sie ein Makeover bekommen haben (hier). Dabei ist es mir immer super wichtig, Ideen und Inspirationen weiterzugeben, die kein Vermögen kosten. Nicht nur, weil ich mir selber keine teuren Designerstühle leisten kann, schließlich studiere ich noch. Aber auch, weil es ganz viele andere Leser gibt, die das auch nicht können. Und dazu muss man ja nicht mal Student sein. Gerade in der Wohnbranche wird mit ziemlich heftigen Preisen um sich geworfen und ich glaube, dass sowas viele frustriert, die sich das nicht mal eben so leisten können. 

Aber mal ganz ehrlich: Die wenigsten können das und viele wollen das auch gar nicht. Kein Grund also sich schlecht zu fühlen. Aber es sind nicht nur die Preise für Produkte, sondern auch die Medien, die uns die hohen Kosten für Deko und Co. als normal vorgaukeln. 
Als ich mit dem Bloggen anfing, war ich von den Preisen richtig geschockt. 80€ für ein Kissen? Ernsthaft? Mit der Zeit und einigen Kooperationen habe ich mich ein Stück weit daran gewöhnt und mich irgendwann dabei erwischt, wie ich ich einem Freund von diesem tollen neuen Kissen erzählte für das ich lange gespart hatte. Alle coolen Blogger hatten das schließlich. Seine Reaktion darauf holte mich schnell auf den Boden: 

"80€ für ein Kissen? Ist es aus gold?" Das saß. 


Seitdem achte ich sehr bewusst darauf, was ich mir für Zuhause anschaffe. Manche Dinge kosten etwas mehr, sind aber Klassiker und haben gute Qualität. Bei vielen anderen Dingen und kurzweiligen Trends versuche ich es mit Selbermachen.

Der Auslöser für meinen heutigen Post ist aber ein anderer. Und zwar ein online Artikel in einem Wohnmagazin. Als ich ihn zufällig entdeckt und gelesen hatte, war ich richtig wütend. Angeworben wurde er ungefähr so: "Nicht jeder kann sich einen Innenarchitekten leisten? Falsch Gedacht. Wir zeigen hier, dass sich wirklich JEDER einen leisten kann." Im Artikel wurde dann ein neues kleines Unternehmen gezeigt, dass sich darauf spezialisiert via Internet mit ihren Kunden Kontakt aufzunehmen und denen ein neues Wohnkonzept für einen Raum oder die ganzen Wohnung zu erarbeiten. Super Idee, finde ich. Aber um das Unternehmen geht es mir an dieser Stelle auch gar nicht. Mein Problem ist der Artikel selber. So wurden nämlich dann die Preise genannt: Erstgespräch ca 40€, Stundensatz 55€. Pro Raum werden 10-15 Stunden Arbeitszeit gerechnet. Macht also am Ende für ein neues Wohnkonzept mal schlappe 600€ pro Raum. Okay, ein Innenarchitekt ist sicher teuer und ja, das ist deren Arbeit auch sicher wert, aber wie kann ein Magazin sowas ernsthaft anpreisen, dass sich sowas JEDER leisten kann? 


Ich als Studentin kann das nicht, meine Freundin mit ihren drei kleinen Kinder, könnte das sicher auch nicht und meine andere Freundin, die gerade in ihr Berufsleben eingestiegen ist, hat sicher auch anderes mit ihrem Geld vor. Und es gibt nicht nur Studenten, die sich das nicht leisten können. Was ist mit den Alleinerziehenden, den Rentnern, oder denen, die keine Superverdiener sind?

Ich finde es einfach unglaublich frustrierend, wenn Magazine so ihre Artikel (solche gibt es massenhaft) anpreisen und man als Leser das Gefühl bekommt ein armer Schlucker zu sein. Schließlich kann sich doch jetzt JEDER einen solchen Online-Innenarchitekten leisten? Was ist falsch also an mir, dass ich das nicht kann? Warum habe ich nur so wenig Geld? Solche Gedanken gehen einem da ganz schnell durch den Kopf.

Ich schreibe das hier nicht, um diesen tollen Berufszweig oder generell alle Wohnmagazine schlecht zu machen. Sondern weil ich als Bloggerin und Blogleserin immer wieder mitbekomme, wie frustriert manche Leser sind, weil die Produkte und Angebote so teuer sind. Schön Wohnen ist Luxus? Dank solcher Artikel, kommt dieser Gedanke schnell auf. Zum Glück sind nicht alle Magazine so und zum Glück gibt es Blogger und so viel Inspiration im Internet, damit auch die schön wohnen können, deren Geldbeutel gerade nicht aus allen Nähten platzt. 

Wohnen sollte glücklich machen, inspirierend sein und auf keinen Fall frustrieren. 


Deshalb möchte ich auch in Zukunft ganz viele weitere Artikel zu Wohnveränderungen, Raum Makeover, DIY Ideen und günstigen Lösungen zeigen. Ich wünsche mir nämlich, dass sich hier jeder wohl fühlt, inspiriert ist und auf keinen Fall frustriert. Ich will schließlich mit meinem Blog zeigen, dass schön Wohnen kein Luxusding ist (auch wenn mal ein teures Kissen auftauchen sollte;-). Und wer kann und möchte, darf sich gerne auch einen Innenarchitekten holen. Ich bin froh, dass es Menschen gibt, die so anderen helfen. Für die Selbermacher soll es aber hier ganz viel Hilfe geben. Dafür bin ich nämlich da.


26 Mai 2016

DIY| Wandregal aus einem Ledergürtel selbermachen












Ein Regalbrett mit einem Gürtel an der Wand befestigen, wollte ich schon ganz lange. Aber irgendwie hatte ich keine freie Ecke, das Material fehlte oder mir kam das Vorhaben zu kniffelig vor. Am Ende war es dabei richtig einfach und hätte ich das gewusst, hätte ich das schon viel früher gemacht.
Im Wohnzimmer habe ich vor ein paar Tagen den Schrank einfach mal an die andere Wand geschoben und den Sessel in die neue Ecke gestellt. So hat mir der Raum plötzlich viel besser gefallen und zu allem Glück, war auch endlich die perfekte Ecke für das Wandregal da. Diese Umräumaktion ist auch der Grund, warum es hier plötzlich so still geworden ist. Aber ich bessere mich, ich habe nämlich heute schon drei weitere Blogpost vorbereitet und kann nur sagen: Es wird spannend =) Es kommen nämlich noch zwei weiter di it yourself Anleitungen und Neues aus unserem Schlafzimmer. 








Was ihr für das Wandregal mit der Lederschlaufe braucht

  • Holzbrett (12 x 60 cm)
  • Gürtel (ca. 80 cm)
  • 2 Dübel
  • 2 Schrauben
  • Wasserwaage
  • Bohrer
1. Als ersten Schritt wird der Gürtel in zwei Hälften (ca. 40cm) geschnitten. Vorher muss aber noch die Schnalle abgeschnitten werden. Je nachdem, wie lang eure Schlaufen später werden sollen, kann es auch sein, dass ihr zwei Gürtel braucht. Das ist halt Geschmackssache. Meine Schlaufen sind (wie sie später an der Wand hängen ca. 20 lang)

2. Mit der Wasserwaage und dem Zollstock messt ihr ab, wo die Löcher für die Schlaufen hin müssen. So hängen sie später nicht schief oder zu weit auseinander.

3. Nachdem ihr die Löcher gebohrt habt und die Dübel mit dem Hammer hineingeklopft habt, schraubt ihr die Schlaufen fest. Am besten ist es, wenn ihr vorher schon Löcher für die Schrauben in die Schlaufen macht. Das funktioniert mit einem Gürtellocher (sagt man das so?) oder einfach mit einer Schere.

4. Wenn die Schlaufen an der Wand befestigt sind, müsst ihr nur noch das Regalbrett hineinschieben. Wer auf Nummer Sicher gehen will, kann auf der Unterseite am Brett noch mit einer kleine Schraube die Schlaufe an dem Brett befestigen.








Übrigens: Ich freue mich immer riesig über jeden eurer Kommentare und würde gerne wissen wovon ihr mehr lesen würdet. Gibt es ein bestimmtes Thema, oder eine Art von Post (zu einem Raum zB), über die ihr euch freuen würdet? Ich bin gespannt, was ihr sagt.

09 Mai 2016

Tipps | Wohnveränderungen ganz einfach und schnell




Unser Wohnzimmer hat im Laufe der Zeit schon so einige Veränderungen durchgemacht, aber mit allen bin und war ich glücklich. Der Wunsch nach einem Umstytling für einen Raum entsteht bei mir meistens schlagartig und in der Regel morgens. Ich stehe auf, stapfe aus dem Schlafzimmer in den Flur, schaue nach Links oder Rechts und rümpfe unweigerlich die Nase: Der Raum gefällt mir einfach nicht mehr. Das ist wirklich so, das könnt ihr mir glauben und meistens passiert das mindestens zum Jahreszeitenwechsel und immer morgens. Vielen schlagen bei so viel Veränderung die Hände über dem Kopf zusammen, aber so ein Umstyling ist weder teuer, noch umständlich, wenn man es richtig macht. 

Eine Wand streichen kostet keine 20€ und ist auch flott gemacht. Ich streiche generell nie einen ganzen Raum. Das ist natürlich Geschmackssache, aber so geht es immerhin flott, sogar bei Altbauwänden. Ich habe aber eher selten richtige Farbe an den Wänden, sondern Grau oder Weiß, so kann ich alles gut kombinieren. (Perfekt für den leidenschaftlichen Veränderer).
Aber, keine Panik, ich streiche nicht permanent mein Wohnzimmer um, sondern meine Umstylings funktionieren einfach mit Textilien; also Kissen, Vorhänge, Bezüge, Teppiche.
Meine Inspiration für Umstylings ( wenn nur das "ich will alles neu machen" Gefühl da ist, aber der Kopf keinen Plan hat) hole ich mir immer über Instagram, Pinterest und anderen Blogs. Meine liebsten Blog dazu findet ihr übrigens in meiner Blogroll. Da packe ich auch immer wieder neue rein.


Ein paar andere Kissenbezüge, Vorhänge, oder ein neuer Teppich, können so unglaublich viel in einem Raum verändern, dazu müssen nicht mal Möbel herum geschoben werden. Ihr könnt natürlich neue Textilien kaufen oder nähen, das mache ich auch gerne, aber zuerst schaue ich immer, was ich aus anderen Räumen tauschen könnte, oder was ich noch so übrig habe. Mein gelbes Kissen zum Beispiel, lag lange im Schlafzimmer, jetzt sorgt es im Wohnzimmer für den Farbkick. Die weißen Vorhänge hatte ich noch übrig und meine Dunkelgrauen, die dort vorher hingen, sind jetzt im Schlafzimmer. Der graue Teppich lag auch im Schlafzimmer und der alte Wohnzimmerteppich ist zusammengerollt und weggepackt worden. Und Zack, ein ganz anderer Raum. 
Braucht ihr neue Möbel, wird es natürlich etwas teurer, aber auch hier gibt es günstige Alternativen wie ikea, oder die ebay-Kleinanzeigen (was ich da alles schon entdeckt habe...) Wenn ihr aber in etwas investieren wollt, das einen Raum sofort aufwertet, dann in eine Lampe. Lampen sind im Interior sowas wie der Schuh in der Mode. Eine billige Lampe kann einen ganzen Raum billig wirken lassen, eine teure Lampe wertet den Raum auf. Auch hier könnt ihr nach gebrauchten, alten/vintage Lampen schauen und müsst natürlich kein mega teures Exemplar zulegen. Qualität muss nicht immer teuer sein. Aber: Verzichtet auf die billigen Plastiklampen vom Möbelschweden und Co.
Für den Vergleich und ein bisschen Inspo findet ihr unten mein Wohnzimmer im Laufe der letzten Jahre und wenn ihr noch Tipps habt, schreibt sie gerne in die Kommentare.