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04 Juni 2022
Home Office Makeover
Hingucker ist der Maxisessel von Ikea. Rechts vom Sessel ist unser Kleiderschrank. Das Arbeitszimmer ist quasi auch unser Ankleidezimmer. Der 1.80 m lange Schreibtisch bietet viel Platz zum arbeiten und kreativ sein. Dank der Bilderleiste darüber können Deko und Bilder jederzeit ausgetauscht und neu arrangiert werden. Im Moment steht hier eine Mischung aus Postern und selbstgemalten Aquarellbildern.
Auch unser Hund hat seinen Platz hier. Sein Hundebett steht direkt neben dem Schreibtisch. Die verschiedenen Lampen geben direkte und indirekte Beleuchtung. Je nachdem ob man gerade arbeiten, lesen oder auf dem Sessel herumliegen will.
Wir haben für das Makeover nur den Sessel und die Bilderleiste neu gekauft. Alles andere hatten wir schon. Die grauen Vorhänge habe ich selber genäht.
Wie gefällt euch das Makeover? Lasst gerne einen Kommentar da.
27 März 2022
Die 11 schönsten Low Budget Stühle
Schöne Stuhle müssen nicht teuer sein. Wir alle kennen natürlich die wunderschönen Designerexemplare bei denen einem die Ohren schlackern, wenn man einen Blick auf den Preis wirft. Nicht jeder kann oder möchte so viel Geld ausgeben. Aber zum Glück gibt es tolle Alternativen, die den Designklassikern locker das Wasser reichen können.
| Bild Ingka.IKEA.com |
1. Voxlöw 99 Euro von IKEA
2. Rönninge 79 Euro von IKEA
3. Omtänksam 129 Euro von IKEA
4. Vadehavet 99 Euro von JYSK
5. A-14 99 Euro von Manufactum
6. Mauricette 109.- Euro von Maisondumonde
7. Rosa 84 Euro von XXL Lutz
8. Gibus 85 Euro von Maisondumonde
9. Kullaberg 59 Euro von IKEA
10. Marny 58 Euro von Maisondumonde
11. Rönninge 79 Euro von IKEA
29 April 2021
5 einfache Dekotipps, die immer funktionieren
Oft scheitert es nicht daran, dass man neue Deko braucht, sondern dass man nicht weiß, wie man seine schönen Stücke richtig dekorieren soll. Ich habe hier 5 einfache Tipps für euch zusammengefasst, mit denen ihr immer ein tolles Ergebnis bekommt.
1. Ungerade Anzahl
Für Harmonie auf dem Sideboard, dem Tisch oder eurem Regal sorgt grundsätzlich eine ungerade Anzahl an Dekostücken. Das wirkt für das Auge ruhiger als eine gerade Anzahl. Also lieber drei oder fünf Lieblingsobjekte als vier.
2. Bilde Gruppen
Grüppchenbildung ist bei Deko sehr hilfreich. Besonders, wenn ihr viele kleine oder unterschiedliche Gegenstände habt. Ordnen sie in eigene Gruppen zusammen, oder stellt sie gemeinsam auf ein Tablet oder ein Buch.
3. Dekoriere in verschiedene Höhen
Dekoriert immer mit verschieden hohen Gegenständen. Das macht das Ganze spannender für euer Auge. Stellt euch eine Stadt mit unterschiedlich hohen Häusern vor, so habt ihr ein niedriges Teelicht, daneben eine große Vase oder eine ganz hohe Lampe. Probiert das einfach mal aus und ihr merkt schnell, dass alles super zusammenpasst. Ihr könnt auch unterschiedliche Höhen schaffen, indem ihr euch einen Stapel Bücher hinlegt und darauf eure Vase oder Kerzenständer stellt.
4. Nutze Wiederholungen
Bunt ist toll, aber oft wirkt zu bunt schnell unruhig. Wer gerne mit Farben spielen will, sollte am besten auf Wiederholungen setzen. Wenn ihr zum Beispiel einen grünen Tisch habt, dekoriert ein paar weitere Gegenstände in der selben Farbe. Das funktioniert auch toll mit einem ganzen Raum. Ihr könnt beispielsweise zu eurem grünen Tisch auch grüne Kissen auf euer Sofa gegenüber legen. Farbwiederholungen wirken auf unser Auge harmonisch.
5. Weniger ist mehr
Dekoriert ihr zu viele Gegenstände wirkt das schnell zu unruhig. Natürlich mag man gerne alles Schöne dekorieren und zeigen, aber bei Deko ist weniger oft mehr, denn dann gehen eure schönen Stücke nicht unter und stechen mehr heraus, weil das Auge sie besser wahrnehmen kann. Tauscht einfach eure Deko öfter aus, dann müsst ihr euch auch nicht auf wenige Dinge beschränken.
Ich hoffe, die Tipps helfen euch weiter, schreibt gerne mal eure besten Tipps in die Kommentare.
Alles Liebe,
Anne
08 August 2016
Kleine Küche mit wenig Budget einrichten Teil 2
Wenn ich früher an meine Traumküche gedacht habe, musste ich schon seufzten. Die Küche, die uns bei unserem Einzug vor einigen Jahren nämlich erwartete, war wirklich das Gegenteil davon: Eine Studentenküche mit vergilbten Schränken, eine Arbeitsplatte aus Holz mit Wasserschäden und ein Unterschrank, bei dem die Türen herausfielen. Dazu kam, dass alle Steckdosen schief hingen (und immer noch schief sind). Jahrelang haben wir uns damit arrangiert und nur Kleinigkeiten verändert, als Student hat man ja kein großes Budget und schließlich ist eine Küche ja eine teure Investition...dachte ich. Anfang des Jahren folgte dann die erste große Veränderung in der Küche und die Feststellung, dass man auch mit kleinem Budget eine super Küche habe kann. Den ersten Post dazu findet ihr HIER. Da einige Leser gefragt haben wie wir alles gemacht haben und wie teuer das so war, fasse ich jetzt mal meine Tipps in diesem Post zusammen inklusive einer Preisliste.
1. Es gibt keine perfekte Küche
Der Raum ist zu klein, der Boden hässlich, das Fenster an der falschen Stelle und die Steckdosen schief. Irgendwas ist ja immer, aber das ist eigentlich kein Problem. Denn für alles gibt es eine Lösung. Unsere schiefen Steckdosen werden beispielsweise durch das Bild verdeckt. Das kann ich zur Seiten schieben, wenn ich Strom brauche. Wenn man also nichts dagegen machen kann (Steckdosen), muss man einfach nach einer Lösung suchen. Vera von nicestthings zum Beispiel mochte ihren Küchenboden nicht und hat deshalb einen neuen so verlegt, dass sie ihn beim Auszug einfach wieder abnehmen kann. Es gibt also für alles eine Lösung.
2. Die Küchenschränke
Gerade bei wenig Platz braucht man viel Stauraum. Ich persönlich bin ein Fan von Schränken. Anfang des Jahres hingen statt Oberschränken hier noch Regalbretter, aber die waren ständig verstaubt und dreckig und irgendwie ließen sie den Raum immer unordentlich aussehen. Ich finde deshalb, dass in einer kleinen Küche so gut wie alles hinter Türen verschwinden muss. Je weniger man sieht, desto ordentlicher und größer wirkt der Raum. Unsere Küchenschränke sind übrigens von Ikea. Sie heißen Fyndig und sind die günstigsten Schränke dort. Obwohl sie so wenig kosten, finde ich die Qualität super. Keine Kratzer, nichts. Scheinbar hat ikea sie aber aus dem Programm genommen, denn ich finde sie nicht mehr. Das hier ist scheinbar das neue günstige Model. Übrigens lohnt es sich immer in hochwertige Knöpfe und Griffe zu investieren. Die können die günstigen Schränke aufwerten.
3. Stauraumlösungen und Ordnung
Für wenig Raum braucht man immer gute Stauraumlösungen und da ist meine Inspirationsquelle ikea. Auf deren Homepage gibt es die Rubrik "Ideen" und dort findet ihr zu allen Räumen unglaublich tolle Vorschläge und Inspiration (nein, das ist kein Werbepost ;-) Alles braucht schließlich einen festen Platz, dann ensteht kein Chaos. Deshalb habe ich die Küche in verschiedene Bereiche aufgeteilt. Rund um den Herd ist alles zum Kochen: Gewürze, Töpfe, Nudeln, Reis, Backformen usw. Über der Spüle steht Geschirr und über dem Kühlschrank (ganz links) sind die Vorräte. Wir haben außerdem in unserem Pax Schrank im Schlafzimmer noch ein zusätzliches Fach mit Wasser und Vorräten. Schöne Teekannen und Tassen und unsere Teller habe ich auf Regalbretter über dem Esstisch gestellt. Zu sehen HIER. Der Platz neben den Ober- und Unterschränken und der Wand könnt ihr mit Regalbrettern füllen und so mehr Freiraum gewinnen.
Wenn eine Küche schön einheitlich aussieht, wirkt sie irgendwie auch hochwertiger, finde ich. Schließlich kann man ein Vermögen für eine Küche ausgeben, aber wenn die Arbeitsplatte vor Sachen überquillt und Ober- und Unterschränke in den buntesten Farben schillern, geht das schnell verloren. Wichtig sind also zum einen die Farben. Und damit meine ich nicht nur Wandfarbe, Boden und die Farbe der Möbel, sondern auch Details wie Deko oder Seifenspender. Meine Küche ist deshalb grau, weiß und schwarz. Holz kam für mich nicht in Frage, weil der Boden schon aus Holz ist und ich persönlich mag keine Kombination von Holztönen (das ist allerdings Geschmackssache). Wenn ihr also alles farblich abstimmt, wirkt die Küche einheitlich. Wichtig ist aber auch die Ordnung. Es sollte nicht zu viel herumstehen. Weder an Deko noch an Geräten wie Toaster oder Mixer (außer sie wären von Smeg oder so, das wäre dann ein Blickfang in der Küche).
Vergesst Deko. Etwas, dass ich jahrelang falsch gemacht habe, war schöne Dekoration für die Küche zu kaufen und zu hoffen, dass das alles besser macht. Hätte ich das Geld mal gespart und lieber gleich die Küche renoviert...Die Deko in die es sich lohnt zu investieren sind Dinge wie ein Seifenspender oder schöne Brettchen. Also Dinge, die auch nützlich sind und nicht nur Platz wegnehmen und die man sehen kann. Die bunte Tassensammlung verschwindet ja eh im Schrank.
Plant alles ordentlich, dann müsst ihr später weniger ändern und dazu kaufen und plant genug Stauraum ein. Ihr könnt aber auch nach und nach Schränke anschaffen, je nach Budget. Gebrauchte Küchen (zB von den Kleinanzeigen oder dem Vormieter) können auch einfach gestrichen werden. Das kostet nicht so viel und spart Zeit.
Elekrogeräte sind teuer. Wenn nicht schon welche vorhanden sind, könnt ihr nach gebrauchten ausschau halten. Wir haben unseren Herd gebraucht bekommen und mussten gar nichts bezahlen. Wenn man die Augen offen hält, findet sich schon etwas. Ihr könnt auch Dinge umfunktionieren, wie unseren Kochbuchhalter neben dem Kühlschrank, der ist eigentlich ein Kräuterregal. Ansonsten lohnt sich auch in der Fundgrube von Ikea vorbei zu schauen. Da finden sich oft reduzierte Küchenmöbel.
Kosten für unsere Küche
- 3 Oberschränke 72 €
- 1 Unterschrank 34€
- 1 Unterschrank 24
- 1 Schrank f. Herd 34€
- Arbeitsplatte
(Fundgrube Ikea) 30€
- Kühlschrank 100€
- Herd (geschenkt) /
- Spüle alt /
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294 €
Ich hoffe ich konnte so alle Fragen beantworten. Wenn ihr noch etwas wissen oder sehen wollt, schreib mir einen Kommentar oder eine Nachricht. Ich kann auch gerne mal eine Q &A bei Snapchat dazu machen.
30 Juli 2016
3 tolle Interioregeln: So klappt Dekorieren immer
Es gibt ja Leute, die schaffen scheinbar mühelos ihr Zuhause so toll zu dekorieren und gestallten, dass man ganz sprachlos wird und sich fragt: Wie machen die das? Tischdeko, die Vasen auf dem Sideboard, alles sieht so mühelos arrangiert aus. Zugegeben, manche haben da einfach ein Händchen für und machen alles automatisch richtig. Für die, ohne den grünen Deko-Daumen habe ich drei ganz tolle Tipps mit denen ihr Tische, Fensterbänke, Kommoden usw immer perfekt in Szene setzen könnt.
1. Der Trick mit der Höhe
Ich habe keine Ahnung, ob es dafür einen Fachbegriff gibt. Ikea nennt das "Berge, Hügel, Maulwurfshügel". Gemeint ist damit einfach nur, dass ihr in unterschiedlichen Größen dekoriert. Die Vase und der Kerzenständer auf meinem Bild sind die Berge, die Obstschale die Hügel und die Teelichter sind die Maulwurfshügel. Die großen Sachen kommen nach hinten. Es ist auch egal wie viele Berge oder Hügel ihr haben wollt. Das funktioniert schon, wenn ihr von jeder Größe etwas habt, klappt aber auch, wenn ihr richtig in die Vollen geht und ganz viel dekorieren wollt.
2. Ungerade Stückzahl
Immer eine ungerade Anzahl dekorieren. Also zum Beispiel drei Vasen, nicht vier. Das liegt daran, dass Symmetrie bei Deko oft langweilig wirkt und mit einer ungeraden Stückzahl alles ein harmonisches Bild bekommt.
3. Die Form
Jetzt hat man lauter Sachen mit verschiedenen Höhen in einer ungeraden Anzahl, aber wie soll man das arrangieren? Alles nebeneinander? Nee. Am besten das Höchste nach hinten. Aber ein Trick ist auch sich einen langgezogenen, eierförmigen Kreis vorzustellen, und darin seine Sachen zu dekorieren. Wenn man mal darauf achtet, machen das ganze viele so. Die Meisten bestimmt unbewusst, weil es so harmonisch wirkt. Aber Stylisten machen das absichtlich so.

Habe ich noch wichtige Regeln oder Tricks vergessen? Ihr könnt mich gerne in den Kommentaren ergänzen =)
Bezugsquellen:
Lampe Ikea
Teppich H&M (alt)
Kerzenhalter Eight Mood
Blumenvase Bloomingville
16 April 2016
Meine kleine Küche & Wohnen muss nicht immer teuer sein
Seit ich blogge, und das ist mittlerweile schon seit fast drei Jahren, habe ich noch nie meine Küche gezeigt. Das lag daran, dass sie einfach scheußlich und so gar nicht blogtauglich war. Aber über solche Dinge macht man sich wirklich keine Gedanken, wenn man mit Anfang 20 in eine Altbauwohnung zieht und ein Studenten-Budget zur Verfügung hat. Heute weiß ich, wir hätten die schöne Küche schon viel früher haben können, denn sie war wirklich nicht teuer.
Nach und nach haben wir im Laufe der Jahre immer wieder Kleinigkeiten an der Küche verändert. Mal einen schönen Brotkasten und hier mal ein tolles Brettchen, aber olle Küchenzeile, bleibt olle Küchenzeile. Ich hatte einfach an der falschen Stelle angesetzt mit meinen Verbesserungen. Vor einem Jahr war ich dann so genervt und startete die erste große Veränderung. Die alten, ursprünglich weißen, jetzt gelben Oberschränke kamen weg und an ihre Stelle folgten schwarze Regalbretter von ikea und der günstigste Oberschrank den der Möbelschwede zu bieten hatte. Insgesamt habe ich keine 50€ gezahlt.
Ich wünschte ich könnte euch vorher-nachher Bilder zeigen, aber ich habe keine. Zusätzlich zu den Regalbrettern habe ich ausgemistet und sehr viel weggeworfen. Das meiste brauchten wir überhaupt nicht und wer eine kleine Küche hat, muss sich wirklich genau überlegen was rein darf. Die restlichen Sachen sollten hauptsächlich weiß oder sehr stylisch sein für die Regalbretter.
Vor ein paar Wochen waren die Unterschränke und Arbeitsplatte dran. Die gab es passend zum Oberschrank. Natürlich hätten wir auch ein teureres Modell nehmen können, aber wir wissen nicht wie lange wir hier noch wohnen, mein Studium ist ja fast vorbei und da gibt man doch lieber dann Geld für eine teure Küche aus, wenn man weiß, wohin mach nach der Uni ziehen wird. Außerdem bin ich total verliebt in diese schlichte weiße Küche ohne Schnick Schnack. Farblich habe ich mich auf schwarz, weiß und grau mit Holzelementen festgelegt. Durch das Holz wirkt es nicht zu monochrom.
Vor den weißen Unterschränken hatten wir einen langen Unterschrank mit einem Vorhang und eine Arbeitsplatte aus unbehandeltem Holz, beides nicht mehr schön.
Auf dem Holzregal über dem Esstisch steht unser Geschirr und ein paar Dinge, die man als Blogger so anhäuft :-D
Mit solchen kleinen Details, wie auch das Geschirrtuch, wirkt die Küche gleich etwas hochwertiger. Ich glaube viele würden nicht darauf kommen, dass sie keine 200€ wert ist und ich finde es auch schön zu zeigen, dass Interior nicht immer gleich ein Vermögen kosten muss. Man kann auch sytlisch und schön wohnen ohne tief in den Geldbeutel zu greifen. Gerade als Student ist das oft einfach nicht möglich.
Was ich auch schön finde (ich muss ja jetzt noch die Überleitung zur Bluse hinbekommen) ist meine neue Bluse. Die musste also gleich mal mit auf das Bild. Hellblaue Blusen entwickeln sich gerade zu dem Frühjahres-Trend, also habe ich mir auch mal eine besorgt. Meine ist von H&M.
Übrigens läuft mein Giveaway noch ein paar Tage. Wer noch nicht mitgemacht hat, kann das HIER tun. Es gibt einen tollen Gutschein von Post Collective.
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