Maditas Haus

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Mein Samtsofa- Gut oder schlecht?

19 März 2018



Der Trend mit dem Samtsofa geht auch in diesem Jahr weiter. Passend dazu wurde ich auf Instagram oft gefragt, ob ich noch zufrieden mit meinem Sofa bin, ob es bequem ist und wie das überhaupt mit der Reinigung funktioniert.

Da ich das Sofa jetzt schon seit einem halben Jahr besitze, mein Hund täglich drauf herumspringt und ich oft von hier aus arbeite, gibt es heute endlich mal meine Erfahrungen zu Komfort, Reinigung, Aussehen und Verarbeitung.



Ich habe das Samt Sofa "Fluente" als 3-Sitzer von Westwing und den passenden Hocker dazu im Juli gekauft. Meine Erfahrung kann ich deshalb auch hauptsächlich zu diesem Sofa teilen. 

Bequem ist das Sofa definitiv. Ich arbeite mehrmals die Woche von Zuhause aus und sitze meistens hier. Bisher ohne Rückenschmerzen. Die Sofalehne geht mir bis zur Schulter. Ich weiß, manche mögen lieber hohe Lehnen für den Nacken. Das geht hier natürlich nicht. Mir persönlich macht das jetzt aber nichts aus. Um die Füße hochzulegen habe ich mit noch den passenden Hocker gekauft und finde ihn super. Ich mag L-Förmige Sofas einfach lieber.




Mein Hund darf auf das Sofa, das durfte er schon bei unserem alten Modell und das war weiß. Immerhin konnte ich da die Bezüge waschen, was ich fast wöchentlich machen musste. Das geht bei meinem jetzt nicht mehr. Samt ist aber nicht so empfindlich, wie man denkt. Ausnahme natürlich: schlechte Qualität. Denn Samt lässt sich prima mit einem feuchten Tuch abwischen. Dabei verschwinden die meisten Flecken. Ansonsten hält meins auch Seife aus. Das solltet ihr aber an einer unauffälligen Stelle testen, bevor ihr loslegt. 

Bei schlechter Stoffqualität rubbelt sich der Samt einfach mit ab. Das habe ich bei einem Pouf erlebt, den ich günstig gekauft hatte. Bei meinem Sofa passiert das zum Glück nicht. Natürlich darf man auch nicht so hartnäckig dran gehen. 

Lui ist mir einmal mit Matschpfoten drauf gesprungen. Das habe ich dann trocknen lassen und danach abgeknibbelt. Anschließend nochmal mit einem Tuch drüber und weg waren die Pfotenabdrücke. Bei meinem alten Stoffsofa hätte die Baumwolle den Matsch direkt aufgesaugt, da hätte nur noch die Waschmaschine geholfen. Zu Rotwein- oder Soßenflecken kann ich aber nichts sagen. Das hatten wir nie.

Samt hat übrigens auch die Eigenschaft etwas wasserabweisend zu sein. Wenn ich Wasser draufgebe, dann saugt der Stoff das Wasser nicht sofort auf, sondern es perlt etwas ab. Klar, das kommt natürlich auf die Wassermenge an. ;-)





Hundehaare lassen sich prima absaugen. Das mache ich mehrmals pro Woche. Auch das ging bei meinem alten Sofa nicht wirklich. Irgendwie verhakten sich die Hundehaare immer im Stoff. Das passiert hier zum Glück nicht. 



Mein Sofa ist übrigens hellgrau. Das wurde ich nämlich auch gefragt. Das Grau geht leicht ins bläuliche, was ich besonders mag. Warme Grautöne sind nicht so meins.

Insgesamt finde ich das Sofa gut verarbeitet. Wir hatten damals Probleme, dass es keine Bohrlöcher für die Beine gab. Das stellte sich als Produktionsfehler raus. Normalerweise sind die nämlich vorhanden. Da wir zu der Zeit im dritten Stock gewohnt hatten, haben wir auf einen Umtausch verzichtet und die Löcher selber gebohrt. Hält bis heute ;-)

Wenn man sich richtig auf das Sofa plumpsen lässt, rutscht es nach hinten. Das ist vielleicht interessant für alle Eltern, chronische Sofaplumpser oder Leute, bei denen das Sofa nicht an der Wand steht, so wie bei mir. Kissen verrutschen aber keine.




Alles in allem bin ich absolut glücklich über meinen Kauf und habe es nie bereut. Samt ist nicht so empfindlich wie man denkt und bei Hunden ein super Material. 
Wer das "Fluente" unbedingt haben will, sollte am besten auf einen Westwing Sale warten, dann spart man etwa 100 Euro.  Für Familien mit Kindern, die gerne auf dem Sofa toben, gibt es bestimmt noch stabilere Modelle. Wenn ihr ein Samtsofa sucht, achtet unbedingt auf die Qualität, bei billiger Verarbeitung rubbelt sich der Samt leider ab. Das ist bei meinem bisher zum Glück nicht passiert.

So, ich hoffe, das hat soweit die Fragen beantwortet. wenn ihr noch Anmerkungen habt, dann schreibt mir das gerne in die Kommentare. 







Alles neu macht 2018

30 Januar 2018


Wo fängt man eigentlich an, wenn man so lange nicht mehr gebloggt hat? Hey, hallo, wie gehts, da bin ich wieder, klingt irgendwie blöd.
2017 war ein richtig hartes Jahr für mich. Viele Dinge haben sich verändert,  vieles habe ich verloren und einiges dazu gewonnen. Deshalb habe ich lange überlegt, ob ich überhaupt noch bloggen will und wie und wann ich wieder anfange.

Ich denke jetzt ist der richtige Zeitpunkt dazu gekommen. Der Blog soll weiterhin bestehen, aber erstmal komplett werbefrei bleiben. Das ist für mich auch so ein Thema, über das ich lange nachgedacht habe und entschieden habe, meinen Blog zukünftig erstmal als Hobby zu betreiben. Ich möchte inspirieren und fotografieren, mich in meinen eigenen vier Wänden dekotechnisch austoben und für euch schöne Beträge machen und ich möchte nicht, dass Kooperationen mich dabei beeinflussen oder unter Druck setzen.


Das war die erste Nachricht des Tages. Die zweite wird euch auch schnell klar, wenn ihr euch die Bilder anseht. Wir sind umgezogen.




Ja, schon wieder. Die alte Wohnung war traumhaft schön, aber wir haben uns nicht wohl gefühlt und die meisten Kartons nie ausgepackt. Nach langem hin und her und viel Streit, haben wir uns entschieden, etwas neues zu suchen und zu beginnen. Das war eine sehr harte Zeit für mich. Nicht nur, weil ich mich von diesem Wohn-Traum verabschieden musste, sondern auch weil wir uns mehrmals getrennt hatten und all dem Druck. Ich habe im letzten Jahr mehr Zeit bei meinen Eltern im Gästezimmer verbracht und aus dem Koffer gelebt, als irgendwas sonst. Da war bei mir auch jede Lust aufs Bloggen weg.  Ich konnte ja schlecht die neue Küche zeigen, während sich daneben die Kartons stapeln und auf den nächsten Umzug warten und die Wohnung quasi schon unbewohnbar war. Ich fand das unehrlich und deshalb habe ich lieber erstmal nichts gesagt.

Die jetzige Wohnung kam genau zum richtigen Zeitpunkt. Nämlich 14 Tage bevor wir aus der alten raus mussten. Ich glaube, keiner meiner Kollegen oder Freunde hat noch dran geglaubt, dass ich etwas finde und dann kam das hier. Altbau 60m2, Stuck an der Decke, Balkon, Dielenboden. Ich war so glücklich als die Zusage kam und bin keine drei Tage später mit Sack und Pack und Hund hier eingezogen, das war im November. Max hat eine andere Wohnung weiter weg, weil er beruflich sonst viel pendeln müsste. Diese Veränderung in seinem Job krachte nämlich auch noch in die Umzugs-Entscheidungs-Zeit und machte eine gemeinsame Wohnung erstmal unmöglich. Mittlerweile verbringt er aber mehr Zeit hier als woanders. Von daher kann es gut sein, dass er hier bald wieder einziehen kann.





So, das war viel Text und viele Infos für euch. Ich hoffe ihr freut euch, dass ich wieder mehr hier machen werde und euch gefällt die neue Wohnung.




Und nicht lachen wegen der etwas unschönen Pflanze auf dem letzten Bild. Das ist Orchi meine 12 Jahre alte Orchidee. Ja, die können echt so alt werden und dann bekommen sie auch einen eigenen Namen. ;-)

Wie sich der Möbelgeschmack verändert & meine neue Kommode

15 November 2017


*enthält Werbung für Germania


Vielleicht erinnert ihr euch noch an unsere alte Kommode (klick). Irgendwann hatten wir uns von ihr getrennt, aber einen Ersatz habe ich ewig nicht gefunden. 
Wenn ich mir Bilder aus unserer Wohnung vor einigen Jahren anschaue, als wir beide noch studiert haben, denke ich immer "oweia" so viele alte und gebrauchte Möbel vom "Möbelschweden". Versteht mich nicht falsch, ich finde das auch gar nicht schlimm. Aber, als ich vor einem Jahr mit der Uni fertig war und endlich mal mehr Budget zum Einrichten hatte, wollte ich unbedingt etwas anderes haben. Daher war für mich bei der Suche meiner neuen Kommode klar, dass sie nicht von Ikea sein wird. 

Als erstes hatte ich eine graue Kommode im Internet bestellt. Absolute Katastrophe. 50 Teile, die Anleitung völlig unverständlich, Schrauben die sich beim Aufbau verbogen und nicht passte. Nach zwei Tagen Aufbauhorror habe ich den Kundenservice angerufen und gebeten das Teil bitte abzuholen. Mit dem Ergebnis, dass ich das ganze Ding wieder auseinander bauen sollte. 






Als dann eine Anfrage von Germania* kam, war ich wegen meinem Kommodenerlebnis skeptisch, aber nach einem Blick auf deren Seite, war ich total begeistert. Ich habe mich dann direkt für die Kommode aus der GW-Larino Linie entschieden, weil ich unbedingt eine weiße Kommode haben wollte. Aber ich finde auch diesen Schreibtisch* wunderschön und richtig Scandi, genauso wie diese Garderobe*. 



Germania ist ein deutsches Unternehmen und 1955 gegründet worden. Die Qualität meiner Kommode ist super und der Aufbau lief ganz einfach. Max musste mir helfen, weil die Fronten aus Sicherheitsglas und dementsprechend schwer sind. Das liebe ich aber besonders an meiner neuen Kommode, sie wirkt dadurch viel hochwertiger als Möbel mit einer glänzenden Lack Optik, finde ich. Den ersten Qualitätscheck hatte sie dann bei unserem Umzug bekommen. Im Gegenzug zu vielen anderen unserer Möbel hat Auf- und Abbauen ihr nichts ausgemacht.  

Die Möbel gibt es bei einigen Händlern. Ich weiß, dass es unsere Kommode beispielsweise auch bei Westwingnow gibt. Ihr könnt aber auf der Seite von Germania auch danach fragen.





Ich bin mir noch nicht so sicher, ob sie an diesem Platz stehen bleiben wird. Ich denke ich stelle sie doch näher zum Sofa. Aber das Ergebnis werde ich euch natürlich dann auch zeigen. 

Wie findet ihr die neue Kommode?


Die Kaminecke & ein neuer Wollteppich

30 Oktober 2017



Endlich melde ich mich mal aus meiner ungeplanten Blogpause. Es gibt viel zu erzählen und viele Veränderungen, aber dazu ein anderes Mal mehr.
Heute möchte ich euch nämlich meinen neuen Teppich zeigen. 

Draußen stürmt es gerade und der Winter ist so richtig eingezogen. Ich brauche dann besonders viel Gemütlichkeit in den eigenen vier Wänden und hole dann unsere Schaffelle und Wolldecken aus den Kisten. Da kam Sukhi eigentlich genau richtig, denn ich durfte mir bei ihnen einen Teppich aussuchen. Die bunten Filzkugelteppiche* kennt ja mittlerweile jeder und auch wenn sie wunderschön sind, habe mich für ein anderes Modell entschieden. Und zwar einen Wollschlingteppich* in einem schönen Beige-Grauton.



Den Teppich habe ich vor unseren Ofen gelegt. Von hier aus hat man auch einen tollen Blick nach draußen. Weshalb ich mich schon öfter dabei erwischt habe, wie ich hier gesessen habe.
Den Plazt vorm Ofen liebt unser Hund auch ganz besonders, von hier aus hat er außerdem Küche und Haustür im Blick. Was will Hund noch? ;-) Ganz klar, einen gemütlichen Platz. Deshalb wurde mein Teppich von ihm direkt zu seinem festen Lieblingsplatz umfunktioniert. 


Sukhi lässt seine Teppiche in Nepal von Hand fertigen. Darüber muss ich jedes mal staunen, wenn ich die Teppiche sehe. Ich würde damit bestimmt den ganzen Winter verbringen und dann wäre der Teppich wahrscheinlich krum, schief und höchstens 50cm groß. ;-) Für mich ist die Herstellung eines solchen Teppichs echt ein Rätsel, oder kleines Wunder. Wer Lust hat, sich die Herstellung mal genauer anzusehen, schaut einfach mal hier: Klick*






Der Hund und ich sind auf jeden Fall begeistert. Und ich überlege gerade, ob ich ihn nicht doch vor mein Bett lege, oder in den Flur? hmmm. OK, vielleicht brauche ich noch mehr davon :-D

Ich bin gespannt, wie ihr den Teppich findet. 








*in Zusammenarbeit mit Shuki.