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29 August 2016
Quooker Rezept | Couscous 1001 Nacht
Ich hatte ja HIER schon von unserem Wasserhahn erzählt, aus dem auch kochendes Wasser kommt und wie er unseren Alltag vereinfacht. Ich bin nämlich jetzt richtig schnell mit dem Kochen. Das Wasser für Nudeln etc. hole ich direkt aus dem Hahn und stelle den Tops auf dem Herd. Für mich super, ich bin ja so ungeduldig beim Kochen und fange immer grundsätzlich erst damit an, wenn ich es vor Hunger nicht mehr aushalte und dann muss es schnell gehen. Manche Gerichte sind auch so richtig schnell fertig, wie Couscous und passend dazu gibt es heute ein leckeres Rezept, dass, dank Quooker* richtig schnell zubereitet ist: Süßes Couscous mit Nüssen und Datteln. Max hat es sich ausgedacht. Der ist nämlich der bessere Koch von uns beiden. Das Rezept funktioniert natürlich auch ohne Quooker, aber dauert dann ein paar Minütchen länger =)
Was ihr braucht (für 2 Pers.)
- 150 gCouscous
- handvoll Haselnüsse
- handvoll Mandeln
- 200ml kochendes Wasser
- ELHonig
- 3 Datteln
- Prise Zimt
1. Couscous in eine Schale füllen und das kochende Wasser darüber geben. Unter umrühren etwa 5 Minuten quellen lassen.
2. Währenddessen die Haselnüsse und Mandeln mit einem Messer kleinhacken oder stoßen. Die Datteln in dünne Streifen schneiden. Alles gemeinsam mit dem Couscous vermengen.
3. Zum Schluss den Honig, Zimt und ein paar von den Nüssen verfeinern.
*Dieser Post entstand in freundlicher Unterstüzung mit Quooker. Vielen Dank♥
04 Juli 2016
Rezept Hundekekse mit Fisch und Spinat & Online Shop mit Organic Möbeln und Deko
Ab und zu nehmen Lui und ich uns einen Nachmittag zum Hundekekse backen. Lui hilft natürlich nicht beim Backen, aber er steht die ganze Zeit in der Küche und wartet (überwacht mich), bis ich fertig bin. Selbstgemachte Leckerchen sind eine tolle Alternative zu denen aus dem Laden, finde ich. So weiß ich ganz genau was drinnen ist und ob mein Hund es mag und verträgt. Deshalb verraten wir euch heute unsere beiden Lieblingsrezepte. Außerdem hat Lui einen neuen Futternapf* bekommen und den wollen wir natürlich auch zeigen, denn der ist sehr besonders.
Als Naturehome* mich vor einigen Wochen anschrieb, war ich ziemlich gespannt. Der Online Shop verkauft neben Produkten für den Hund, auch Spielzeug, Möbel, Textilien und Reinigungsmittel. Das beste daran ist aber: Es ist alles Organic. Naturehome ist einer der ersten Shops, die sowas überhaupt anbieten. Hier wird darauf geachtet, dass die Produkte in Deutschland hergestellt werden,
Nachhaltigkeit spielt bei der Produktion eine besondere Rolle und viele Sachen sind auch vegan. Für uns also ein Glücksgriff, schließlich benutzte ich seit einigen Jahren konsequent nur Organic Pflegeprodukte. Über organic Home Accessoires hatte ich davor noch nie nachgedacht. Und Naturehome ist dabei überhaupt nicht so Öko-uncool, wie man bei Worten wie "Bio" und "Nachhaltig" vielleicht gleich denkt. (Also keine Kissenbezüge aus alten Jutesäcken oder so;-) Im Gegenteil.
Ich habe mich für einen Futternapf aus geölter Buche mit Edelstahl Näpfen entschieden. Denn Lui futtert und trinkt seit Jahren aus Melaminschälchen und das wollten wir dringend ändern.
Getestet haben wir die Näpfe jetzt schon zwei Wochen und sind sehr begeistert. Das hat uns motiviert, jetzt noch die passenden und gesunden Hundekekse zu backen und mit euch zu teilen.
Fisch Sterntaler mit Nüssen
100g gedünsteten Fisch
2EL natives Olivenöl
1 Ei
200g Dinkelmehl
100g gemahlene Haselnüsse
Den Fisch (wir haben tiefgekühlten gekauft) in der Pfanne andünsten und anschließend pürieren oder mit einer Gabel zerdrücken. Das Püree in eine Schüssel geben und mit Ölivenöl und dem Ei vermengen. Das Dinkelmehl und die Haselnüsse dazugeben und alles zu einem Teig kneten. Anschließend sollte der Teig eine halbe Stunde ruhen.
Danach wird der Teig ausgerollt und mit einem Backförmchen ausgestochen und auf ein Backblech gelegt. Bei 180°C für 30 Minuten backen. Nachdem die Kekse abgekühlt sind, könnt ihr sie in einer Dose aufbewahren. Sie halten ca. zwei Wochen.
Hinweis: Füttert eurem Hund erstmal eine kleine Menge, um zu schauen, ob er die Rezepte auch verträgt. Es gibt Hunde die allergisch auf Nüsse reagieren. Daher immer erstmal vorsichtig testen.
Spinatbällchen mit Käse
125g Blattspinat
3El geriebener Parmesan
100g Dinkelmehl
100 Haferflocken
Den Spinat kochen (wir haben tiefgekühlten benutzt) und anschließend mit den restlichen Zutaten vermengen. Bei Bedarf Wasser und Dinkelmehl dazu geben, bis der Teig schön formbar ist. Anschließend werden kleine Bällchen geformt. Das könnt ihr mit zwei Löffeln machen, oder der Hand. Die Bällchen werden dann auf ein Backblech gelegt und bei 180°C für 30 Minuten gebacken. Nachdem sie abgekühlt sind, können sie in eine Keksdose. Haltbarkeit ca. zwei Wochen.
Das hier sind übrigens meine Lieblingsprodukte aus dem Shop, nur um mal zu zeigen, wie cool Organic sein kann =)
Wir werden jetzt noch weiter fleißig stöbern. Der Gedanke auch Oragnic Möbel und Kissen zu besitzen, beschäftigt mich jetzt doch ganz schön. Freunde von mir kaufen für ihrer Kinder nur Möbel und Spielzeug aus Vollholz und im Moment dreht sich ja viel um Vegan und Organic. Was sagt ihr zu dem Thema?
*Eine Kooperation mit Naturehome♥
23 Januar 2016
Guter Kaffee hat seinen Preis? Tipps für das Kaffee-Erlebnis ohne Vollautomaten
Ein Kaffee aus einem hochwertigen Vollautomaten war lange für mich ein unvergleichliches Erlebnis. Schon allein die Maschine, wie sie in Chrom und Schwarz glänzend dir durch ihr Äußeres schon den besten Kaffee deines Lebens verspricht; und wenn sich dann dieser frische Kaffeegeruch im Raum verbreitet und mit einem dampfenden "zschh" auch noch der schönste Milchschaum das Kaffee-Erlebnis toppt; dann bin ich im Himmel. "Warum sind diese Dinger bloß so teuer", habe ich mich jedes mal gefragt, wenn ich danach vor meiner alten Padmaschine zuhause stand und mir frustriert die Tasse voll machte.
Lange Zeit war ich der festen Überzeugung, dass guter Kaffee einfach teuer sein muss und habe die tollen Kaffeemaschinen auf Instagram-Timelines beneidet. Ein richtiger Kaffee, das weiß ich heute, muss aber nicht aus einem superteuren, glänzenden Vollautomaten kommen. Mit ein paar Tricks kann man das eigene Kaffee-Erlebnis auch einfach zuhause ohne viel Schnick-Schnack haben. Wie das geht erklärt heute Max, der sich damit lange beschäftigt hat. Denn er und sein Kumpel Moritz sind echte Kaffeetanten. Bei den beiden wird gerne auch mal über Bohne, Mahlgrad und Crema diskutiert. Viel Spaß beim Lesen.
1. Mein Lieblings-Espresso
Ein guter Espresso beginnt für mich bei der Bohne. Und da steht man nun vor der Qual der Wahl. Dunkle Röstung oder helle? Arabica Bohne oder Robusta? Bio oder nicht? Das sind in erster Linie Geschmacksfragen. Schon im Supermarkt findet man leicht zwanzig verschiedene Sorten. Deshalb mache ich das nach der Devise: kaufe eine kleine Packung und probiere erstmal, was dir schmeckt. Noch besser ist es, wenn du bei einem Fachhändler noch vor Ort probieren kannst. Das ist dann zwar etwas teurer, aber dafür hast du direkt die richtige Wahl getroffen. Auch im Internet kann man natürlich auf vielen Seiten Kaffee bestellen. Man sollte sich immer fragen, für welchen Kaffee welche Bohne? Arabica eignet sich wegen der dunklen Röstung am Besten für Espresso. Robusta kann unter Umständen aromatischer sein für einen Filterkaffee. Gute Erfahrung habe ich persönlich mit der Kaffeerösterei Laier gemacht. Dort kann man auch online bestellen.
Wenn ich mich dann für eine Sorte entschieden habe, beginnt zuhause in der Küche das Prozedere. Zuerst müssen die Bohnen gemahlen werden. Dafür braucht man längst keine Mühle mehr, wie noch zu Omas Zeiten oder wie man sie aus Western Filmen kennt. Heute geht das elektrisch und niemand muss mehr per Hand das Rädchen drehen. Eine gute Kaffeemühle bekommt man schon für 15 Euro, etwa bei Amazon. Und das Lohnt sich. Man füllt einfach eine Hand voll Bohnen oben rein und drückt das kleine Knöpfchen. Das macht zwar einen Höllenlärm, aber schon jetzt riechen die frisch gebrochenen Bohnen wunderbar.
Auch jetzt muss man wieder ein bisschen experimentieren. Denn nur mit einem einfachen Knopfdruck ist es nicht getan. Auf den Mahlgrad kommt es an. Generell habe ich die Erfahrung gemacht: Je feiner man die Bohnen mahlt, desto stärker ist das Aroma später und auch die Stärke. Aber zu fein darf es auch nicht sein, weil später sonst der Kaffee schnell zu bitter wird. Auf dem Foto seht ihr ja, dass das Kaffeepulver nicht gleich zu Mehl verarbeitet werden sollte. Eher wie eine Mischung aus kleinen Kokosflocken und grobem Dinkelmehl. Das ist so meine Faustregel. Ihr solltet auch darauf achten, für welche Brühart ihr den Kaffee mahlt. Für den Espressokocher darf es auch schon mal etwas feiner sein.
Jetzt geht es ans Brühen. Ihr könnt das auf ganz verschiedene Arten machen. Das ist eine Glaubens- und Geschmacksfrage. Es gibt Porzellanfilter, wie dieser hier. Oder auch eine Frenchpress, die ein echter Designklassiker ist. Ich habe mich heute mal für einen Espresso entschieden.
Und jetzt beginnt die Magie. Ihr füllt das Pulver in den Espressokocher, in eure Siebträgermaschine oder einfach nur in eure Filterkaffeemaschine. Die Kocher sind einfach genial. Besonders in Italien sieht man sie häufig. Sie arbeiten mit viel Druck und pressen das Wasser, was man in den unteren Behälter füllt, durch das Kaffeepulver darüber und oben durch eine dünne Öffnung kommt cremiger und leicht dickflüssiger Espresso. Also nochmal zum Mitschreiben: Wasser in den unteren Behälter, Kaffeepulver in den kleinen Sieb darüber und bei großer Hitze ab auf den Herd. Das riecht wunderbar und die Vorfreude steigert sich mit jeder Minute. Ein kleiner Tipp: ein bisschen Zimt auf das Pulver gibt eine echte Geschmacksexplosion, ist aber auch Geschmackssache.
Wenn der Espresso erstmal in der Tasse ist, dann halte ich persönlich es ganz mit den Italienern. Nur Zucker darf in den Espresso. Lui hat tatsächlich ein mal als Welpe eine Kaffeetasse ausgetrunken, die auf dem Tisch stand. Bis heute ist mir ein Rätsel wie er auf den Tisch kam. Das Ergebnis war ein völlig aufgedrehter Hund (noch mehr als sonst) der wie ein Irrer durch die Wohnung rannte, bis er umfiel und einschlief.
2. Mein bester Kaffee
Über Espresso habe ich ja schon einiges erzählt, kommen wir nun zum normalen Kaffee. Dazu benutze ich diese Frenchpress. Wie der Name schon sagt, stammt die Frenchpress aus Frankreich. Sie ist in den letzten Jahren aber ich bei uns sehr bekannt geworden. Der Marktführer ist Bodum. Dort gibt es den Designklassiker schon für rund 20 Euro. Die Frenchpress besteht aus einem hitzebeständigen Glas und einem Sieb, der mittels einem Stab nach unten gepresst werden kann, daher der Name. Man füllt das gemahlene Kaffeepulver (nicht zu fein) in den Glasbehälter, danach schüttet man einfach kochendes Wasser drauf und lässt alles für etwa drei bis fünf Minuten ziehen. Dann kommt die Presse zum Einsatz. Von oben aufgesetzt drückt man so die Kaffeepulveranteile nach unten und kann dann ganz einfach den fertigen Kaffee ausgießen. Er ist wunderbar aromatisch und wirklich praktisch. Denn schneller geht es kaum.
3. Der beste Milchschaum
Einen super Milchschaum hinzubekommen ist nicht einfach und wir haben viel herum experimentiert. Im Moment benutzen wir diesen Induktions-Milchschäumer. Er macht einen sehr festen und cremigen Milchschaum, der kaum zusammenfällt. Das einzige negative an der Maschine ist der grelle Piepston beim An- und Ausschalten. Meine Eltern benutzen einen ähnlichen Milchschäumer, wie diesen hier und haben damit auch gute Erfahrungen gemacht.
Also, Kaffee machen ist nicht schwer. Ihr braucht dafür keine teure Maschine, sondern nur eine gute Bohnenmischung die euch schmeckt, eine Kaffemühle und einen Espressokocher, Frenchpress oder Filtermaschine. Ihr werdet sehen: das ist ein unendlich größerer Genuss als ein einfacher Automatenkaffee.
Bezugsquellen:
Tasse M Design Letters*
Espressotasse 5 Design Letters*
Induktions-Milchschäumer Severin
Frenchpress Bodum
Porzellanfilter Hario
Milchschäumer Bodum
* In Kooperation mit dem Geliebten Zuhause
10 November 2015
Weiße Schokoladen Cupcakes, Kekse & Miss Étoile Kanne
Das hier war mit Abstand das stressigste Shooting überhaupt und zog sich über eine halbe Woche. So hatte ich mir das nicht vorgestellt. Geplant war ein Post zu meiner Kanne, dazu ein paar Kekse, alles schön hell und zack: Fertig. Aber so lief es dann eher nicht. Dafür bin ich immerhin mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Aber ich fange mal von Vorne an.
Wie sehr ich die Sachen von Miss Etoile liebe habe ich ja HIER schon mal erzählt. Besonders die große Kanne* stand schon lange auf meiner Wunschliste. Sie erinnert mich einfach an die Teestunde als Kind mit Teddybär und Puppen, bloß ist sie definitiv nicht so kitischig. Ich habe mich also riesig gefreut, als ich sie für eine Kooperation mit dem Geliebten Zuhause* bekommen habe und hatte den Post dazu schon vor Augen.
Ich wollte Kekse backen, die so aussehen wie die Kanne. Nichts leichter als das, Keksteig ist was für Anfänger, dachte ich. Also habe ich am Donnerstag mit meiner Schwester abends Kekse gebacken. Aber diese Ausstechförmchen von Miss Etoile sind garstige Dinger. Ständig brach etwas von der Teig-Kanne ab. Nach zwei Stunden war endlich alles im Ofen. Die Lebensmittelfarbe entpuppte sich als Nächstes als Fehlschlag, komisches Pulver, Rot war irgendwie gelb, Gelb wurde orange.Bis die Kekse bemalt waren, war es fast zehn Uhr.
Das Wochenende hatte ich keine Zeit, um die Fotos zu machen und als ich gestern loslegen wollte, habe ich festgestellt, dass meine Kamera noch bei meinen Eltern liegt. Klar, dass in dem Moment strahlender Sonnenschein herrauskam. Frechheit. Als ich die Kamera dann endlich hatte, wurde es schon wieder dunkel. Im Winter Posts zu shooten ist wirklich echt schwer.
Heute morgen habe ich mir dann spontan überlegt noch schnell Cupcakes zu backen. Um zehn musste ich dann aber erstmal in die Uni und in mein Seminar über die Geschichte des Stadttores, wobei ich gedanklich ja mit dem Licht beschäftigt war und am liebsten laut schreiend aus dem Raum gestürzt wäre, als die Sonne herauskam. Die Blogger haben einfach manchmal einen an der Klatsche...;-) Meine arme Dozentin wäre traumatisiert gewesen. Also habe ich mich beherrscht und Max per Whatsapp weitere Anweisungen gegeben. Um ein Uhr war ich endlich wieder zuhause und konnte fotografieren. Jetzt müsste ich gefühlte zehn Runden Progessive Muskelentspannung machen, um wieder einen normales Puls zu bekommen :-D
Für die Cupcakes mit weißer Schokolade:
Teig
260g Mehl
180g Zucker
2 Eier
120g Butter
250ml Milch
1 Pck. Vanillezucker
2 TL Backpulver
Topping
150g weiße Schokolade
110g Butter
250g Puderzucker
1. Backhofen auf 200 Grad vorheizen und währenddessen die Zutaten für den Teig miteinander vermischen (für meinen Teig habe ich Dinkelmehl genommen). Den Teig anschließend in die Fömchen geben und für 10 Minuten in den Ofen stellen. Wer mag kann auch schon etwas weiße Schokolade in den Teig geben.
2. Butter und die Hälfte des Puderzuckers miteinander verrühren, bis eine gleichmäßige Masse entsteht. Nach und Nach den restlichen Puderzucker dazugeben. Es sollte eine dickere Maße entstehen.
3. Die Schokolade im Wasserbad schmelzen und dazu geben. Falls die Masse zu dick wird, kann das mit Milch behoben werden.
4. Cupcakes verzieren.
Ich lege mich jetzt aufs Sofa und esse das ganze Blech mit den Cupcakes auf...;-)
Kanne mit Tasse HIER
Ausstechförmchen HIER
*Mit freundlicher Unterstützung vom Geliebten Zuahause. Vielen Dank ♥
15 August 2015
Dinkelgrießbrei mit Heidelbeeren & Heidelbeeren Milchshake
In letzter Zeit gab es hier ja viele Wohn-Bilder zu sehen, also habe ich mir gedacht, ich mache mal etwas zu Essen. Die Idee dazu kam diesmal von meiner Mama, die ihre Ernährung komplett umgestellt hat. Mein Problem dabei ist ja immer: So Vollkorn Sachen gehen einfach nicht an mich und für Süßes finde ich einfach keinen gesunden Ersatz. Also statt Vollkornbrot mit Tomaten halt lieber Toastbrot und Nutella. Aber dann habe ich festgestellt, dass "gesund" nicht gleich geschmackloses Essen ohne Genuss bedeutet und der ein Beweis dazu ist mein heutiges Rezept. Allerdings auch nur das erste Rezept...der Heidelbeeren Milchshake kommt kalorientechnisch doch etwas üppiger daher.
Dafür ist unser Dinkelgrießbrei nicht nur gesund, er schmeckt auch noch sehr gut. Dazu gibt es bei uns im Moment Heidelbeeren. Ich mag die Kombination von süß und etwas saurem, fruchtigen sehr gerne. Für den Buttergeschmack im Grießbrei sorgt Albaöl, das ist ein Rapsöl aus Schweden, gesund und mit einem starken Buttergeschmack (man darf nur echt wenig davon nehmen). Und für die Süße nehme ich Fruchtzucker. Da sich darüber aber alle streiten, welche Zuckerart noch die bessere sein soll, kann man natürlich auch ganz normalen Zucker nehmen oder geht auf Nummer sicher und lässt ihn einfach ganz weg (habe ich auch schon gemacht).
Rezept Dinkelgrießbrei mit Heidelbeeren
(für 4 Personen)
100g Dinkelgrieß (zB Alnatura)
500ml Milch
3 TL Fruchtzucker
2 TL Albaöl
Milch im Kochtopf zum Kochen bringen, Zucker und Albaöl dazu geben und anschließend den Grießbrei einrühren. Damit der keine Klumpen bildet kann man ihn Stück für Stück dazu geben und mit einem Schneebesen kräftig rühren. Nach 3 Minuten den Grießbrei vom Herd nehmen und nochmal 10 Minuten ziehen lassen, dabei immer wieder umrühren.
Heidelbeeren-Milchshake
200g Heidelbeeren
1 Banane
3 Kugeln Vanilleeis
2-3 TL Zucker
300 ml Milch
Heidelbeeren waschen und zusammen mit den anderen Zutaten in den Mixer geben, nach 3 Minuten ist der Shake fertig.
Wie esst ihr eigentlich am liebsten? Lieber Schoko statt Vollkorn oder Vegan?
*Teller Design Letters Geliebtes Zuhause
10 Juni 2015
Rhabarber Crumble mit Vanilleeis
Von Rhabarber kann ich einfach nie genug bekommen.Schlimm, dass es ihn im Winter nicht gibt. Deshalb muss man im Sommer gleich richtig zuschlagen. Max und ich haben deshalb ein Rhabarber Crumble gemacht. Kirschen und Vanilleeis sorgen für etwas mehr Süße aber der saure Rhabarber kommt trotzdem super durch.
Crumble kann man ganz unterschiedlich dazu machen. Meistens wird er wie Streusel dazugemengt. Für die Ästhetik meines Fotos fand ich das aber blöd, wäre zu matschig geworden. Am Geschmack ändert das zwar nichts aber für die Fotos ist das doch ein riesen Unterschied.
Für den Rhabarber Crumble konnte ich jetzt endlich mal meine Magic Crip Auflaufform* ausprobieren. Bei der der Deckel und als Teller benutzt werden kann. Was jetzt aber nicht der "Magic" Effekt ist, sondern die Noppen am Boden der Form. Dadurch hat sie crip und rutscht nicht so schnell irgendwo runter.
Für Rhabarber Crumble mit Vanilleeis
300g Rhabarber ungeschält
500g Kirschen (geht auch aus dem Glas)
3EL Haferflocken
3EL Zucker
1 Vanillezucker
100g Mehl
100g Butter
2 Eier
1 Priese Salz
Rhabarber waschen, kleinschneiden und in einem Top mit Zucker vermengen. Eine Stunde ziehen lassen. Dann die Kirschen dazugeben und alles bei mittlerer Hitze im Topf erwärmen (nicht kochen) bis die Flüssigkeit einreduziert ist. Ca 30 Minuten
Für den Crumble Teig:
Mehl, Zucker, Vanillezucker und Haferflocken in eine Schüssel geben, Butter (Zimmertemperatur) und die Eier dazugeben und mit den Händen vermengen bis ein streuselartiger Teig entsteht.Den teig zu Bällchen formen und auf dem Backpapier etwas platt drücken damit die Keksform entsteht. Bei vorgeheizten Ofen ca. 180C 20 Minuten backen. Anschließend die Rhabarbermasse in die Auflaufform geben, die Crumble Kekse und das Eis dazugeben.
Bezugsquellen:
Auflaufform Magic Crip Connox
Küchentuch Ferm Living
*Dieser Post entstand mit freundlicher Unterstützung von Connox. Vielen Dank♥
PS: ich habe das Giveaway von Anne Black noch bis Sonntag verlängert, also schnell noch mitmachen!!
03 April 2015
Osterfrühstück mit Hefehasen & bemalten Tassen - Free Printable
Wer bei uns jetzt nach Osterdeko suchen würde, wäre schnell enttäuscht. Ich stehe einfach nicht auf Osterhäschen und bemalte Eier. Ich muss sogar zugeben, dass ich noch nie welche bemalt habe und Null Ahnung habe wie das geht. Dafür finde ich es aber zur Zeit richtig schön mit Zweigen ganz frühlingshaft zu dekorieren. Ok, Hasen dürfen schon sein, aber dann aus Hefe und mit Nutella, so wie auf den Bilder zu sehen. ;-D
Unsere "Osterdeko" (wenn man das überhaupt so nennen kann) fällt also ganz reduziert aus. Passend dazu habe ich mal ein Frühstück vorbereitet und aus Hefeteig kleine Hasen gebacken. Bis Ostern haben sie allerdings nicht gehalten. Wir haben sie heute morgen alle verputzt.
Dazu wird in schwarz-weiß aufgetischt. Mir persönlich gefällt so ein klares, reines Weiß im Frühjahr richtig gut und mit Blütenzweigen wirkt es auch nicht so kühl, wie im Winter.
Für die Hefehasen
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500g Mehl
70g Zucker
100g Butter
1. päck. Hefe
200ml Milch
200ml Milch
Prise Salz
1.Mehl, Zucker und eine Prise Salz in eine Schüssel geben. Mit der Hand in der Mitte eine Vertiefung in die Mischung drücken und die Hefe reinbröseln. Milch in der Mikrowelle erwärmen und auf die Hefe gießen. Die Butter dazugeben und die Schüssel mit einem Geschirrtuch abdecken. 15 Minuten warten.
2.Den Ofen auf 50C erhitzen. Jetzt den Teig gut mit einem Mixer und Knethaken kneten. Er ist perfekt, wenn er sich beim kneten leicht vom Boden abhebt. Ofen ausschalten. Nun die Schüssel mit dem Teig in den Ofen stellen und 45 Minuten im warmen Ofen gehen lassen.
3.Danach wird der Teig nochmal geknetet. Anschließend werden die Hasen geformt. Dazu etwas Teig in der Hand rollen, wie bei Brötchen. Dann mit der Schere vorne rechts und links reinschneiden. So entstehen die Ohren. Anschließend die Augen stechen und eine kleine Kugel als Schwänzchen rollen und mit Eiweiß ankleben. Die Hasen mit Eigelb einpinseln.
4.Die Hasen dann auf einem Backblech verteilen. Um den Hefeteig noch luftiger zu bekommen, kann das Blech mit dem Teig nochmal für 15 min in den warmen Ofen gestellt werden. Anschließend werden sie bei 180C für ca. 20 Minuten gebacken.
Dazu habe ich in der letzten Woche zwei Tassen mit Porzellanmarker beschriftet. Die weißen Tassen gab es bei uns um die Ecke in einem Laden. Von der Form her sehen sie genauso aus, wie die bekannten Monogram-Tassen von Anthropologie. Also habe ich sie schnell eingepackt und zuhause bemalt. Mit Kopierpapier geht das richtig flott und man muss dafür auch kein Kaligrafie oder Hand-Lettering Künstler sein. Die Tassen wären auch ein schönes Ostergeschenk, zusammen mit den Schlüsselanhängern von HIER.
DIY: Tassen bemalen
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Porzellanmarker
Kopierpapier
Schere
Bleistift
Tesafilm
1.Sucht euch einen Satz oder Wort aus, das auf die Tasse soll, schreibt es mit einer schönen Schrift in Word oder Photoshop und druckt das Ganze so aus, dass es genau auf die Tasse passt. Wer keine Lust hat sich einen Schriftzug zu entwerfen, kann auch gerne meinen nehmen HIER und HIER
2. Als nächstes wird das Kopierpapier zurecht geschnitten und unter den ausgedruckten Schriftzug gelegt. Wichtig ist nur, dass die farbige Seite des Kopierpapiers unten ist, also zur Tasse hin liegt. Sonst klappt das Kopieren nicht. Dann alles mit Tesafilm an der Tasse fixieren.
3.Jetzt alle Linien mit einem Bleistift entlangfahren. Anschließend das Papier wegnehmen. Jetzt sollte der Schriftzug in rot oder blau (je nach Farbe des Kopierpapieres) auf der Tasse zu sehen sein. Bei mir ist er in Rot auf dem rechten Bild unten zu sehen.
4.Jetzt nur noch mit einem Porzellanmarker ausmalen, trocken lassen und im Ofen brennen. Die Temperatur und die Zeit stehen auf dem Marker. Viel schief gehen kann dabei eigentlich nicht. Ich habe nach dem Brennen im Ofen noch ein zweites Mal alles ausgemalt, weil mir die Farbe zu hell war und die Tassen noch ein zweites Mal im Ofen gebrannt.
So und jetzt wartet der Staubsauger. Das ist nämlich mal ein negativer Effekt des Frühlings: Fellwechsel beim Hund...ich werde noch wahnsinnig...In der nächsten Wohnung kaufe ich alles in braun und schwarz :-D
Ich wünsche euch schöne Ostern♥
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