Juchuu! Es hat geklappt! Letzte Woche haben wir den Mietvertrag unterschrieben und seitdem sind wir schon am Kisten packen und Möbel aufbauen. Einiges habt ihr ja schon auf Instagram gesehen und nachdem ein paar gefragt haben, erzähle ich jetzt einfach mal, wie es dazu kam, dass wir jetzt wirklich umziehen. Geplant war das nämlich nicht. 

Aber zuerst etwas zur Wohnung: Sie ist 110 m2 groß und hat zwei Etagen. Unten ist der offene Wohn-Essbereich mit Küche, ein Gästebad und ein weiteres Zimmer, dass wir als Home Office nutzen werden. Außerdem auch der Balkon. Oben ist ein kleiner Flur, das Bad und das Schlafzimmer. es gibt viele Balken und eine alte Treppe, was ich sehr liebe. Unsere Wohnung befindet sich nämlich auf einem Hofgut, dass vor einigen Jahren restauriert worden ist. Hier bei uns ist die alte Mühle. Unser Haus ist deshlab 300 Jahre alt. Ein Ort mit Geschichte also, und das merkt man dem ganzen Hofgut einfach an. Wir haben uns sofort wohl gefühlt.





Das Ganze war wirklich ein  riesen Segen. Ich liebe dieses Hofgut schon lange, aber Wohnungen hier sind rar und teuer. Also blieb das lange ein Wunschtraum. Max und ich hatten lange überlegt, ob wir umziehen wollen, weil unsere aktuelle Wohnung uns einfach zu klein geworden ist und wir raus aus der Stadt wollten. Am Ende haben wir aber immer beschloßen noch abzuwarten und auch kein passendes Objekt gefunden.

Die Anzeige zu der Wohnung habe ich vor 5 Wochen zufällig entdeckt und direkt wieder verworfen. Wir wollten ja schließlich nicht umziehen und ich wusste damals auch nicht, dass die Wohnung auf meinem Traum-Hofgut ist. Lustigerweise kam drei Tage später Max zu mir und erzählte mir von einer Wohnung, die er gefunden hatte und es war exakt dieselbe, die ich gesehen hatte.
Wir beschlossen also sie uns anzusehen. Der Preis war okay für uns aber eins war uns klar: Fehlt die Küche sprengt das unser Budget. 

Wir kamen also in die Wohnung und ich war sofort von den Socken. Es fühlte sich sofort wie Zuhause an und der Hausmeister erzählte vom Balkon, dem Ofen, der Fußbodenheizung und dem Schwimmteich draußen. Ich war total sprachlos. Seit Jahren schreibe ich für Wohnmagazine und ich habe so viele tolle Häuser gesehen, dass ich dachte, mich überrascht nichts mehr. Falsch gedacht. ;-)

Allerdings gab es keine Küche... Ich rief also den Makler an und erklärt ihm alles und war furchtbar enttäuscht. Einen Tag später rief er mich zurück und schlug uns einen tollen Kompromiss vor, durch den wir keine extra Ausgaben haben. Wir waren wieder im Rennen. Ich kann euch nicht sagen, wie fertig mich die letzten Wochen gemacht haben. Wir hatten lange nur eine mündliche Zusage, mussten Zettel ausfüllen und alles von uns angeben. Auch Lui wurde mit dem Eigentümer diskutiert. Die Hausverwaltung prüfte dann alles und erst dann kam der Mietvertrag. Alles zog sich über mehrere Wochen und wer mich kennt, weiß ich ungeduldig ich bin. Ich war fix und fertig und rechnete dauernd damit, dass es nicht klappt. 



Aber, es hat alles geklappt. Und wir hatten so unglaublichen Glück. Tatsächlich steht die Wohnung seit Sanierung leer. Es gab mal Mieter, die aber nie eingezogen sind und so wurde sie mit der Zeit etwas günstiger und passte jetzt für uns genau ins Budget. Es ist so als hätte sie einfach auf uns gewartet. ;-)






Und jetzt sind wie fleißig am umziehen. Ende der Woche wird die Küche aufgebaut und wer Lust hat, kann gerne bei Instagram vorbeischauen, denn so kann ich euch direkt in den Insta- Storys mitnehmen. 

Ich habe bei Pinterest übrigens ein Board angelegt mit meiner Inspiration für die neue Wohnung. Mir hilft das immer sehr wenn ich einrichte und einiges werde ich aus dem Bildern dort auch umsetzen. Geplant ist nämlich alles sehr scandi, modern und weiß zu halten um einen Kontrast zu dem Fachwerk zu schaffen. Ich bin gespannt wie es wird. 





Und jetzt würde mich mal eure Geschichte zu eurem haus oder Wohnung interessieren. Wie seid ihr dazu gekommen? Schreibt es mir gerne in die Kommentare.