Maditas Haus

DIY: Destroyed Jeans selber machen

29 April 2016

Als Letztens meine Lieblingsjeans am Knie ein Loch bekam, war ich kurz davor sie in den Müll werfen. Ein Loch am Knie sieht ja blöd aus...dabei gibt es destroyed Jeans ja überall zu Kaufen. Also habe ich aus dem Loch am Knie einen Riss gemacht, noch einen zweiten am anderen Knie dazugefügt und an mehreren Stellen die Jeans mit Schleifpapier bearbeitet bis ich einen richtigen Used-Effekt hatte. Zusätzlich habe ich noch ein Stück von der Länge weggenommen, weil mir der Saum nie so richtig gefallen hat. Knöchellange Jeans und kürzer sind ja auch gerade im Trend. Jetzt kann ich meine Jeans endlich wieder tragen.



Destroyed Jeans- So geht´s:

1. Für eine Jeans mit Used-Details braucht ihr: Eine Jeans, eine Schere, ein scharfes Messer oder Cutter, Schleifpapier.

2. Um herauszufinden, wo eure Löcher, Risse etc. sein sollen, zieht ihr die Jeans am besten an und markiert euch die passenden Stellen. Dann schneidet ihr mit der Schere die Linien (zB am Knie) oder Löcher.(damit meine ich richtige Löcher, nicht sie Stellen wo man die weißen Fäden sieht, das kommt gleich) aus. Wichtig ist aber, dass ihr bedenkt, dass der Stoff beim Tragen noch mehr einreisen kann. Also macht die Risse und Löcher nicht zu groß. 

3. Als Nächstes habe ich mit der Schere einfach den Saum der Jeans abgeschnitten. Meine endet jetzt etwas mittig auf dem Knöchel.

4. Jetzt kommen die richtigen "Destroyed-Stellen". Um den Effekt zu bekommen, dass ihr eine aufgerubbelte Stelle habt, wo man nur die weißen Fäden sehen kann, macht ihr folgendes: Mit dem scharfen Messer bzw. Cutter ritzt ihr waagrecht in die Jeans. Also immer von rechts nach links (oder umgekehrt). Damit zerschneidet ihr die blauen Fäden, also die Kettfäden des Gewebes. Das macht ihr so lange, bis die Stelle die richtige Größe hat. Dabei werdet ihr auch schon eure weißen Fäden immer mehr sehen. Da die nämlich waagrecht verlaufen, bleiben sie unbeschadet. Anschließend zupft ihr mit einer Pinzette die kaputten, einzelnen blauen Fäden heraus und schiebt die nicht abgeschnittenen blauen Fäden zur Seite. Zieht nicht zu sehr an einem Faden, sonst gibt es eine unschöne Laufmasche und der Stoff wird dort auch schneller weiter kaputt gehen. Einfacher soll es mit einer Küchenreibe funktionieren, das habe ich aber nicht ausprobiert.

5. Jetzt kommt der eigentliche Destroyed-Effekt. Dazu braucht ihr Schleifpapier. Ein Papier legt ihr in eure Jeans, also unter den Riss oder die aufgerubbelte Stelle und mit dem anderen Papier raut ihr oben die Kanten, Löcher und den abgeschnittenen Saum auf. Anschließend könnt ihr eure Jeans noch in die Waschmaschine tun, damit sie noch mehr ausfranzt. 

Generell klappt das Ganze bei einer Jeans aus groben Jeansstoff besser, als bei einem feinen Stoff. Da meine leider sehr fein gewebt ist, habe ich schon etwas Zeit gebraucht bis sie schön ausgefranzt war und deshalb auch nicht so richtig mit dem Destroyed-Look losgelegt. Um so feiner der Stoff, desto schneller geht die Jeans nämlich auch weiter kaputt. Wenn ihr eine schöne, grobe Jeans habt, könnt ihr euch so richtig austoben.










Kommentare on "DIY: Destroyed Jeans selber machen"
  1. sieht richtig schick aus. Momentan sieht man ja keine anderen Modelle mehr ;) ich bin ja auch ein riiiesen Fan von diesen lässige, zerrissenen, fransigen Jeans, nur leider kann ich sie nicht zur Arbeit tragen, drum hab ich nur 4 solche im Schrank - für die Freizeit reicht das ;)
    <3 Martina

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  2. Wunderbares DIY und das Ergebnis sieht klasse aus <3

    Liebste Grüße
    Claudia von minnja.de

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