Wenn ihr irgendwann mal nichts mehr von mir hört, also keine Posts mehr kommen, ich keine E-mails oder Anrufe beantworte und sogar die täglichen Bilder auf Instagram ausbleiben, dann bin ich wahrscheinlich in Venedig. Lui und ich stehen dann bestimmt gerade am Canal Grande und schauen uns die Boote an und essen so viel Pizza wie wir können. Vielleicht haben wir auch eine Eisdiele aufgemacht und bleiben einfach dort.Wir würden dann bei dieser uralten, kettenrauchenden und fluchenden Italienerin leben, die ich mal in einer Reportage gesehen habe und sofort mochte.Nur bei Hochwasser wird es für Lui schwierig, er müsste ja dann schwimmen. 


Venedig ist schon lange mein Reiseziel und manchmal, wenn alles schiefging, und der Tag mal richtig scheiße lief, dann Dann packe ich im Kopf schon meine Tasche. Ich würde dann am liebsten einfach ganz spontan wegfahren. Lui müsste natürlich mit.

Die Vorstellung finde ich einfach schön und es ist auch absolut legitim seinen eigenen Flucht-Plan zu besitzen. Viel besser ist es aber, nicht nur zu träumen, sondern es auch wirklich zu machen. Deshalb muss ich dieses Jahr unbedingt dort hinfahren. Wer weiß, vielleicht finde ich ja wirklich die alte Italienerin von der Reportage und miete mich da ein. Sie hat nämlich eine Ferienwohnung. Das wäre zu lustig. So lernt man ja auch die Sprache am besten. Allerdings würde ich dann ausschließlich nur Gefluche über Touristen von ihr lernen, die hasst sie nämlich. Mich hoffentlich nicht, denn ich habe nämlich vor sie zu adoptieren, als meine italienische Oma (die wollte ich schon als Kind seit unserem Italienurlaub unbedingt haben). 





Zur Motivation und als Erinnerung gab es für mich jedenfalls dieses tolle City-Poster von Anne H. Copenhagen* Man kann sich bei ihr die Lieblingsstadt, genauso wie die Farben aussuchen. Die Auswahl ist wirklich riesig.
Das Poster steht übrigens auf meinem selbstgebauten Tisch. Ich hatte ja HIER schon erzählt, dass ich mit der Palette vom Wohnzimmertisch etwas gemacht habe. Hier ist also das Ergebnis. Mal ohne Rollen, und dafür mit langen weißen Metall-Beinen aus dem Baumarkt. So ist der Tisch jetzt die perfekte Ergänzung zu dem weißen Hay Tisch. Eigentlich stehen beide Tische vor dem Sofa, aber für das Shooting habe ich alles mal etwas herumgeschoben. Mit den Beinen hat der Tisch eine praktische Höhe und er kann problemlos zu einem Sitzplatz werden, wenn ich ihn an die Wand schiebe und Kissen darauf lege, richtig praktisch. 





Die Makramee-Blumenampel habe ich mit Zpagetti Garn und Holzperlen selber gemacht. Das geht super easy und ja schon ein richtiger Trend in der Interior-Szene geworden. Ich findet eine super Anleitung dazu HIER. Ich war wirklich nach 10 Minuten fertig. 




Habt ihr einen Ort, an den ihr unbedingt reisen wollt oder wo ihr euch hinwünscht, wenn mal alles schiefgeht?



PS: Werde jetzt sofort die Redaktion von der Reportage anschreiben, damit sie die Adresse für meine Ferienwohnung bei der fluchenden Italienerin herausrücken.



Bezugsquellen:
Poster von Anne Copenhagen
Blumenampel & Palettentisch Do it yourself 



*In Kooperation mit Anne Copenhagen